The 25/26 Season In Review – Turn & Olympia
15.08.2026War noch alles locker, flockig in Straubing, sorgte genau dieses Null-Wochenende gegen Mannheim und Iserlohn für den ersten großen „Krach“ und zeigten erneut, dass eine DEL-Saison kein Sprint, sondern schlicht ein Marathon ist. War man im Q1 der Saison an der Spitze, stürzte man in Q2 auf Platz 5 ab, hatte sogar 8 Punkte Rückstand auf die Spitze und sollte man diese Talfahrt nicht stoppen, stolperte man schneller als man wollte in den Kampf um Platz 6. Doch dafür war unser Team zu stabil und v.a. zu gut geführt in der Kabine, dass man dieses Loch nicht selbst überwinden konnte.
Es folgten 9 Siege und 26 Punkte aus den kommenden 11 Partien, u.a. elementare Heimsiege gegen Mannheim und Ingolstadt, die uns in den Top 5 de facto sicherte und somit der Blick nicht mehr nach unten gehen musste, sondern nach oben.
Dachte man, denn gerade diese beiden Partien haben dem Rumpfkader enorm viel abverlangt, zusätzlich zum Weihnachtsprogramm, in dem wir z.T. durchgehend mit 3 Reihen agieren mussten und so folgten 4 Niederlagen am Stück, sowohl gegen Kellerkinder als auch gegen direkte Konkurrenten und die Stimmung schien zu kippen, vor der 4-wöchigen Olympiapause kein gutes Omen, denn mit schlechtem Gefühl wollte keiner „in den Urlaub“ gehen.
Vielleicht war es dann auch unser Glück, dass wir die finalen 12 zu vergebenen Punkte gegen Mannschaften holen mussten, die mit Konstanz ihre größeren Probleme hatten. Den Auftakt machten die Löwen, die mit 6 Niederlagen in Folge nach Straubing reisten, ein ekliges 5-4 interessierte aber Minuten nach dem Spiel keinen mehr. Zwei Tage später reisten über 1000 Tigers-Fans mit Sonderzug nach Iserlohn, bis heute weiß keiner so Recht, wie uns diese Partie noch geschenkt wurde. Sei es drum – 6 Punkte im Sack, hat keiner kommen sehen, v.a. weil Iserlohn in guter Form sich noch Chancen auf die 1. PO-Runde ausmachte.
Zum goldenen Abschluss die Ice Tigers, die in einer grundlegend schwachen DEL-Partie so gar keinen Bock mehr hatten und unsere Mannschaft relativ souverän den 9. Punkt sichern konnte.
Olympiapause. Endlich. Auf Platz 5. In Schlagdistanz bis Platz 2.
von Tigerscorner
